Auf den 1. Januar 2005 hatte der Bundesrat die Verordnung über die Ausrichtung von Beiträgen an die Kosten der Entsorgung von tierischen Nebenprodukten in Kraft gesetzt. Die Schlachtbetriebe erhalten demnach für jedes geschlachtete Tier der Rindergattung Fr. 25.- und für jedes geschlachtete Tier der Schweine-, Ziegen- und Schafgattung Fr. 4.50. Insgesamt fliessen den Verwertern seit 2005 somit jährlich für die BSE-bedingten Mehrkosten rund Fr. 30 Mio. Entsorgungsbeiträge zu.

Die Rindviehhalter erhalten für ihre BSE-bedingten Mehrkosten über das Anreizsystem der Tierverkehrsdatenbank (TVD) für jede korrekte Geburtsmeldung einen Beitrag von Fr. 25.-.

Die Schlachtbetriebe hatten zu Lasten der Produzenten einen um Fr. 5.- je Tier höheren Beitrag verlangt In intensiven Verhandlungen mit den Verwertern haben die SRP aufgezeigt, weshalb eine Entsorgungsgebühr weder gerechtfertigt ist noch toleriert werden kann. Mit den vom Bund beschlossenen Beiträgen werden die Entsorgungskosten der Schlachtbetriebe weitgehend gedeckt. Ausserdem sind die Aufwendungen für die Entsorgung wie jene für das Schlachten, Zerlegen usw. Sache der Verwerter. Die dafür anfallenden Kosten müssen über die Marge der Schlachtbetriebe und keinesfalls über zusätzliche Gebühren gedeckt werden.

Trotzdem bringen seit Januar 2005 die Schlachtbetriebe landesweit einen Entsorgungsbeitrag von Fr. 25.- pro Kuh in Abzug  zu bringen.

Die SRP haben sich danach weiter vehement dafür eingesetzt, dass mit allen Beteiligten eine Lösung gefunden werden kann, um die Entsorgungsgebühren wieder zu eliminieren. Dies ist bis heute leider noch nicht gelungen.